Gesetzliche Verpflichtungen

In diesem Bereich werden Chemielehrkräfte bzw. Sammlungsleiter über deren gesetzlichen Verpflichtungen informiert. Erläutert werden sollen die Verpflichtungen hinsichtlich Gefahrstoffliste, Etikettierung, Gefährdungsbeurteilung, Lagerung, Tätigkeitsbeschränkungen, Ersatzstoffprüfung etc..

Bsp:

Etikettierung gemäß CLP-VO/GHS:

Nachstehend noch eine kurze Info zur aktuellen Rechtslage (und damit auch zur Grundlage von D-GISS):

Die GefStoffV in der aktuellen Fassung mit Bezug zur CLP-VO/GHS ist für die Schulen gültig. Sie bestätigt, dass Kennzeichnungen von Chemikaliengefäßen bevorzugt und möglichst einheitlich gem. CLP-VO/GHS erfolgen sollen. Es gelten Übergangsfristen zum Abverkauf von Beständen bis längstens 1.6.2017. Diese Verpflichtungen gelten für Inverkehrbringer, nicht, wie in der RiSU 2016 und auch bereits in der BG/GUV-SR 2003 (Neu DGUV-Regel 113-018) geregelt, für Schulen. Für Schulen wurde eine Übergangsfrist bis zum 1.6.2017 zur einheitlichen Etikettierung gem. CLP-VO/GHS eingeräumt. Es können aktuell also noch Gefäße mit der bisherigen Kennzeichnung neben solchen mit der GHS-Kennzeichnung existieren. Gleichwohl sollen die Kennzeichnungen einheitlich gem. CLP-VO/GHS (s. RiSU 2016) erfolgen.

Insbesondere Tätigkeitsbeschränkungen und Gefährdungsbeurteilungen haben nach den Einstufungen der CLP-VO/GHS zu erfolgen.


Verzeichnis der staatlichen Arbeitsschutzvorschriften

Bundesministerium für Arbeit und Soziales:
http://www.bmas.de >Arbeitsschutz >Gesetze

Bundesgesetze im Internet:
http://bundesrecht.juris.de

Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz:
https://osha.europa.eu/de

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